Allgemeineinformationen

Neues Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs


Das neue Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs steht ab dem 1. April 2017 gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zur Verfügung. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf die Vergütung für die Ausgabe und Durchführung des Tests geeinigt.

Haus- und Fachärzte (Internisten, Chirurgen, Urologen, Gynäkologen), die den neuen Stuhltest im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung ausgeben, erhalten 6 Euro pro Patient (GOP 01737, 57 Punkte). Die Leistung umfasst die Ausgabe, Rücknahme und Weiterleitung des Stuhlproben-Entnahmesystems sowie die Beratung des Patienten bei einer präventiven Untersuchung.

Der bisherige Guajak-basierte Test darf ab dem 1. April 2017 nicht mehr zur Darmkrebsfrüherkennung eingesetzt werden. Im kurativen Bereich gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Oktober 2017. Neu ist, dass Hausärzte den immunologischen Test auch beim Check-up 35 ausgeben können – sofern die Patienten das Anspruchsalter von 50 Jahren erreicht haben.

Die vorkonfektionierten Entnahmesysteme mit Anleitung zur Probengewinnung stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Diese sollten vom Patienten möglichst am Tag nach der Probengewinnung in der Praxis abgegeben werden und dann umgehend mit dem Laborkurier zum MVZ Labor Dessau eingesandt werden.

Entsprechend der geänderten Früherkennungs-Richtlinie wurde der Test als Leistung des Speziallabors, die eine vorherige Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) voraussetzt, in den EBM aufgenommen. Die Durchführung des iFOBT dürfen somit nur die Ärzte vornehmen, die eine Abrechnungsgenehmigung für diese Leistung haben.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Dr. med. Florian Mendel:         0340-54053-178

Versand/ Materialbestellung:   0340-54053-27

 

Ihr Labor



Veröffentlicht am: 2017-03-15 15:22:10